Daytona Beach

 
Daytona Beach

Denkt man an Daytona Beach, kommen einem sofort Autos und Strand, Geschwindigkeit und Partystimmung in den Sinn. Dies alles begann vor mehr als einem Jahrhundert, als Automobilhersteller ihre pferdelosen Karossen zu Tests und Rennen auf den kompakten Sand von Daytona Beach und den benachbarten Ormond Beach schickten. Im Laufe der Zeit wurden die Rennen dann auf den Daytona International Speedway verlegt, der nun in jedem März Schauplatz der Daytona 500 ist.

Die berühmte Rennbahn ist außerdem Gastgeber für schlagzeilenträchtige Veranstaltungen wie das "Pepsi 400" im Juli und das "Rolex 24" im Februar. Bei einer Tour über die Rennbahn und beim Besuch von DAYTONA USA können Fans den ohrenbetäubenden Lärm hören und die Erregung bei Autorennen verspüren: Filme mit Surround-Sound ziehen die Besucher mitten hinein ins Renngeschehen.

Speed Park Motorsport © Daytona Beach CVBSpeed Park Motorsport© Daytona Beach CVB

Wohin man in Daytona Beach auch gehen mag, Geschwindigkeit bedeutet hier einfach alles! Die Stadt ist vollgestopft mit Gokart-Rennbahnen, auf einer von ihnen - Nitro Alley - kann man Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreichen. Im Stadtzentrum von Daytona Beach, ein schickes, attraktives Viertel mit vielen Shops und Restaurants, dokumentiert das Halifax Museum die Geschichte der Stadt und des Autorennsports. Obwohl heute keine Rennen mehr auf dem breiten Strand stattfinden, ist Daytona Beach immer noch einer der wenigen Orte in Florida, wo man mit dem Auto auf dem Strand fahren darf. Das Tempo ist allerdings gemächlich und manche Bereiche sind, wie anderswo auch, nur für Fußgänger zugänglich. Die Strandatmosphäre mit der klassischen Uferpromenade, die Golf-Kart-Anlage, die Karussells rund um den Main Street Pier und die vielen Wassersportangebote lassen die Herzen höher schlagen, und für die Surfer sind die tollen Wellen das Nonplusultra. Erwähnenswert auch die Klasse-Hotels, in denen Daytona-Besucher gepflegt übernachten können.

Luftbild Daytona Beach © Daytona Beach CVBLuftbild Daytona Beach© Daytona Beach CVB

Die besten Surfbedingungen findet man am Ponce Inlet mit ungezwungenen Restaurants und einigen Attraktionen für Touristen. Erklimmen Sie Floridas höchsten Leuchtturm (zweithöchster in den USA): der Aufstieg über die 203stufige Wendeltreppe belohnt Sie mit einem atemberaubenden 360-Grad-Blick auf den Atlantik und die Salzmarschen des Intracoastal Waterway. Rund um den Leuchtturm werden in einer Reihe von Gebäuden verschiedene Aspekte der Geschichte Daytonas erklärt. Zur Nachbarschaft gehört auch das Marine Science Center, das über die Mangroven- und Küstenökologie sowie über die gefährdeten Meeresschildkröten informiert. Anschließend können Sie sich in einem der Strandcafés mit einem kalten Getränk erfrischen, ein frisches Groupersandwich genießen und einen Blick auf die ruhigen Salzwassermarschen werfen, in denen Seevögel ebenfalls ihren Appetit stillen.

Weitere Attraktionen in Daytona Beach sorgen für eine Balance zwischen Strandvergnügen und Trubel auf der einen sowie Natur und Kunst auf der anderen Seite. Das Museum of Arts and Sciences beherbergt die größte Kollektion kubanischer Kunst außerhalb Kubas sowie das Skelett eines uralten, gigantischen Faultiers. Das Seaside Music Theater inszeniert professionelle Bühnenunterhaltung. In Ormond Beach befindet sich der Tomoka State Park, der für Kanusport und sein Kunstmuseum bekannt ist. In die süße Vergangenheit als einstiges Zuckeranbaugebiet können Sie in der Bulow Plantation Ruins State Historic Site in der Nähe von Ormond Beach eintauchen, ebenso wie in den Sugar Mill Botanical Gardens südlich von Daytona Beach in Port Orange mit ihren Dinosaurier-Statuen, die ein Überbleibsel eines nicht mehr existierenden Themenparks sind.

Ponce Inlet Leuchtturm © VISIT FLORIDAPonce Inlet Leuchtturm© VISIT FLORIDA

Die New Smyrna Beach Sugar Mill Ruins erinnern an die Vergangenheit von New Smyrna Beach. Obwohl der Ort genau wie Daytona über einen für Autos befahrbaren Strand verfügt, ist New Smyrna ruhiger und vermittelt die Atmosphäre einer Kleinstadt weitab vom turbulenten Strandleben. Apollo Beach ist Teil des ausgedehnten Canaveral National Seashore, der sich nach Süden fortsetzt — naturbelassen und wenig erschlossen.

Landeinwärts stellt das blühende und charmante DeLand das Zentrum einer Welt dar, die geprägt ist von Manatees, Quellen, ungewöhnlichen Parks und dem mächtigen St. Johns River. Der Blue Spring State Park in Orange City lockt mit seinen 22°C warmen Quellengewässern überwinternde Manatees an. Zum Wandern, Angeln und Camping im Hontoon Island State Park benötigt man eine Fähre, nur so kommt man hin. Der De Leon Springs State Park, einst eine Zuckerplantage und später eine Art Wellness-Resort, ist ein herrlicher Platz für ein erfrischendes Bad und ein kräftiges Pfannkuchenfrühstück, das man sich im Old Spanish Sugar Mill & Griddle House selbst zubereiten kann. Außerdem gibt es ein Schutzgebiet für Kiefern- und Hartholzwälder: Im Lake Woodruff National Wildrefuge sind viele Vogel- und andere Tierarten Zuhause.

Text: VISIT FLORIDA
Veröffentlicht vor 3 Jahren am 05.01.2014 02:39 (CET) von
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