Jacksonville und Amelia Island

 
Jacksonville und Amelia Island

Jacksonville ist eine große Stadt mit einem ebenso großen Herzen und bietet hübsche, alte Viertel, kulturelle und sportliche Vergnügungen, den Reiz einer Stadt am Fluss, einen wichtigen Militärhafen und weiße Sandstrände, die ganz einfach Spaß machen.

Die historische Bedeutung von Jacksonville, am St. Johns River gelegen, reicht zurück bis zu prähistorischen Siedlern und frühen französischen und spanischen Kolonisten. Nahe der Flussmündung liegt das Fort Caroline National Memorial, eine restaurierte französische Festung. Die interessanten Ausstellungen geben einen guten Überblick über die Zeit, als französische Hugenotten sich im Gebiet der Timucuan Indianer ansiedelten, um die Spanier zu bekämpfen.

Entspannung am Strand © VISIT FLORIDAEntspannung am Strand© VISIT FLORIDA

In der Stadtmitte teilt sich der Fluss und schafft zu beiden Seiten quirlige Uferpromenaden. Jacksonville Landing, am Nordufer, bietet eine pulsierende Einkaufs- und Unterhaltungsatmosphäre. Nicht weit davon entfernt befinden sich ein Museum für moderne Kunst, ein Theater, der Kids Kampus Park und das Alltell Stadion, Basis der NFL Jacksonville Jaguars und Austragungsort des Super Bowl 2005.

Weitere drei Museen auf der anderen Seite des Flusses sind die Wassertaxifahrt allemal wert: Das größte ist das Museum of Science and History (MOSH), das Kinder und Erwachsene gleichermaßen mit interaktiven Ausstellungen über Meeressäugetiere, den amerikanischen Bürgerkrieg und vieles mehr fasziniert. Nebenan beschäftigt sich das Jacksonville Historical Center mit der militärischen Vergangenheit der Stadt und das Jacksonville Maritime Museum zeigt Modelle von Schiffen des Zweiten Weltkrieges, die in Jacksonville gebaut wurden.

Küstenregion Amelia Island © VISIT FLORIDAKüstenregion Amelia Island© VISIT FLORIDA

In einem der hübschesten Viertel der Stadt, dem Riverside Avondale National Register District, befindet sich das Cummer Museum of Art and Gardens. Neben einer beneidenswerten Sammlung von Meisterwerken bekannter Künstler rühmt sich das Museum, über eine der besten Kunsterlebnis-Welten für Kinder in den USA zu verfügen. Im Umkreis des Museums kann man wunderschöne alte Häuser bewundern und entlang der St. Johns Avenue Shoppen gehen.

Im historischen San Marco Distrikt gibt es noch mehr Shopping-Möglichkeiten und eine Schokoladenfabrik. Im Arlington Viertel kann man im Tree Hill Nature Center auf bequemen Pfaden wandern und einen Zoo besuchen.

Der Stadt vorgelagert befinden sich eine Reihe von unterschiedlichen Strandabschnitten, wo Restaurants, Parks, Geschäfte und preiswerte Familienhotels für pulsierendes Strandleben sorgen. Jacksonville Beach geht über in Neptune Beach, wo die Stimmung jung und heiter ist. Im Pablo Historical Park, einer interessanten Ansammlung alter Gebäude, kann man die hiesige Geschichte erforschen. Adventure Landing spricht mit Wasserparkangeboten, Baseball-Schlagkäfigen, Go-Kart-Bahnen und Miniatur-Golf hauptsächlich Familien an. Atlantic Beach im Norden ist ruhiger mit einem eleganten Hotel, einem Stadtzentrum mit ungewöhnlichen Geschäften und netten Restaurants.

Restaurant © VISIT FLORIDARestaurant© VISIT FLORIDA

Kathryn Abbey Hanna Park bietet einen abgelegenen Strand, wo Kajak- und Radfahren, Süßwasserangeln und Wandern sehr populär sind. An der Mündung des St. Johns Flusses in den Atlantischen Ozean liegt Mayport, eine Stadt, die als einer der aktivsten Militärhäfen des Landes zu Recht einen maritimen Ruf genießt. Sie ist ein beliebter Zwischenstopp für Urlaubsreisende auf der A1A, der berühmten Küstenstraße an Floridas Ostküste. Statt einer Brücke über den weiten Fluss gibt es hier immer noch eine Autofähre — ein schönes Stück altes Florida! Die Fahrt dauert nur fünf Minuten, doch das reicht, um einen in eine weniger hektische Zeit zurückzuversetzen.

Dieses Gefühl verstärkt sich auf der Fahrt nach Norden, entlang des Buccaneer Trail, wie die Bundesstraße A1A auch genannt wird, um an verwegene Piratenzeiten zu erinnern. In etwas jüngerer Vergangenheit widmete man sich in Fort George der Baumwolle. Auf der Kingsley Plantation Historic Site werden dazu gruselige Geschichten erzählt. Der Little Talbot Island State Park reicht bis zur Brücke, die zu Amelia Island führt. Hohe weiße Dünen und weites Marschland charakterisieren die beiden Ufer auf der langen Amelia Insel. Ihr historischer "American Beach" ist eine bedeutende Kulturstätte afro-amerikanischer Geschichte. Weitere Strandzugänge liegen abseits der A1A, einschließlich Main Beach, dem Zentrum der Strandaktivitäten und Fort Clinch State Park, einer Bürgerkriegs-Festung, wo Parkranger als Soldaten der Nordstaaten-Union kostümiert sind. An der Schwelle zu Georgia hat man vom Fort aus einen weitreichenden Blick über den Cumberland Pass (Meeresstraße) auf Cumberland Island.

St. Johns River, Floridas längster Fluss © VISIT FLORIDASt. Johns River, Floridas längster Fluss© VISIT FLORIDA

Diese Meeresstraße nutzten Piraten vergangener Zeiten und die Garnelenfischer von heute als Passage in den lebhaften, viktorianischen Hafen von Fernandina Beach. Die Stadt hat 50 Häuserblocks als architektonische Juwelen unter Denkmalschutz gestellt. In vielen dieser Häuser wurden exquisite Bed & Breakfast Pensionen, bezaubernde Geschäfte und ausgezeichnete Fischrestaurants eröffnet. Der Palace Saloon dient als solcher weiterhin seinem ursprünglichen Zweck, während das alte Gefängnis, wo viele der vormaligen Saloongäste landeten, heute das Amelia Island Museum of History beherbergt. Von hier aus werden Besichtigungstouren zu den alten Kirchen der Stadt, zum alten Friedhof und zu anderen historischen Sehenswürdigkeiten angeboten.

Text: VISIT FLORIDA
Veröffentlicht vor 3 Jahren am 08.01.2014 04:53 (CET) von
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